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Freies bildnerisches Forschen

Fortlaufende Kurse
Die Kinder und Jugendlichen kommen wöchentlich für zwei bis vier Stunden ins K'werk; hier wählen sie Kurse aus folgenden Bereichen: Malen, Zeichnen, Foto, Video, Comic, Trickfilm,räumliches Gestalten. Das zentrale Angebot ist die Experimentierwerkstatt, in der zum jeweiligen Semesterthema mit verschiedensten Materialien und Techniken gearbeitet wird. In allen Kursen sind Bildtheorie und Kunstgeschichte integriert. Parallel stattfindende Kurse und Projekte fördern den Austausch. In Basis- und Erweiterungskursen können die Kinder ihr Wissen vertiefen.

Eine flexible Möblierung der Werkstätten und Ateliers ist Voraussetzung für den Unterricht. Begonnene Arbeiten sind sichtbar, Werkzeuge und ein reichhaltiger Materialfundus machen Lust, sich an die Arbeit zu machen. Und freie Tische und Wände bieten den Raum zum Experimentieren.

Die
Lehrerinnen und Lehrer fordern von sich und den Kindern das Mögliche. Sie etablieren eine Lernkultur des freien bildnerischen Forschens, bei dem der Prozess ebenso wichtig ist wie das Produkt der kreativen Auseinandersetzung. Der Unterricht setzt nah bei der Erfahrungswelt der Kinder und Jugendlichen an; Exkursionen in die Natur, in die Stadt und in Kunstausstellungen gehören dazu. Ein persönliches Arbeitsbuch sowie Forschungsgespräche begleiten und reflektieren den gestalterischen Prozess jedes Kindes.

Workshops und Ferienkurse - Neben den fortlaufenden Kursen bietet das K'werk Workshops und Ferienkurse an, die oft in Zusammenarbeit mit Institutionen wie Kinder-Uni, Schule für Gestaltung, Hyperwerk und mit Gastlehrpersonen durchgeführt werden.

Werkschau - Zum Abschluss jedes Semesters werden die Arbeiten in einer öffentlichen Werkschau ausgestellt. Führungen der Kinder, Performances und Wettbewerbe, musikalische Gastspiele und ein kulinarisches Angebot machen die Ausstellung zu einem Höhepunkt am Semesterende.